Anmut und Aufklärung – Eine Sammlung von Kupferstichen nach Werken von Angelika Kauffmann

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 4.9.2016, 15.00 Uhr

 

Es begrüßt Sie Prof. Dr. Max Kunze (Präsident der Winckelmann-Gesellschaft) und Dr. Manfred Urban (Vorsitzender des Museumsvorstandes). Eine Einführung zur Ausstellung gibt Dr. Bettina Baumgärtel, Düsseldorf (Leiterin des internationalen „Angelika Kauffmann Research Project“ - AKRP). Es folgt ein Rundgang durch die Ausstellung. Anschließend werden Kaffee und Gebäck gereicht.

Johann Gottfried Herder nannte sie die „kultivierteste Frau Europas“. Tatsächlich zählt die schweizerisch-österreichische Malerin Angelika Kauffmann (1741–1807) nicht nur zu den Hauptvertretern des Klassizismus im 18. Jahrhundert, sie gehört überhaupt zu den wenigen Frauenpersönlichkeiten, die ihren Platz in der europäischen Kunstgeschichte behaupten konnten. Die weltläufige Künstlerin lebte u.a. in London und Rom, war Ehrenmitglied der Accademia Clementina in Bologna und Gründungsmitglieder Royal Academy in London. In ihren illustren Bekanntenkreis gesellten sich Prominente wie Joshua Reynolds und Johann Wolfgang von Goethe. 1764 porträtierte die damals erst 22-jährige in Rom Johann Joachim Winckelmann und wurde mit dem Bildnis schlagartig bekannt. Neben der Porträtmalerei zählen auch zahlreiche Mythen- und Historienbilder zu ihrem reichen Repertoire. Diese Werke bestechen durch ihre Erzählfreude, Sensibilität und Anmut. Das Winckelmann-Museum präsentiert erstmals Druckgraphik aus der Sammlung Kielgas/Weber, ergänzt durch Gemälde und Graphik aus dem Museumsbestand.

Die Ausstellung wird unterstützt durch Mittel des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. (AsKI). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen von Dr. Bettina Baumgärtel.