Sammlermünze "Winckelmann" angeprägt

20-Euro-Sammlermünze „300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann“ und 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe – Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg“ angeprägt.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat am Mittwoch (26. Juli) in der Münzprägestätte Stuttgart zwei Münzen geprägt: Die   20-Euro-Sammlermünze „300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann“ und 100-Euro-Goldmünze „Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg“ aus der Serie UNESCO Welterbe.        

„Ich freue mich hier in der Münzstätte Stuttgart gleich zwei Münzen anprägen zu dürfen. Da ist zum einen die 20-Euro-Sammlermünze zum 300. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann. Winckelmann war einer der bedeutendsten Kenner der antiken Kunst in Europa und Begründer der klassischen Archäologie und Kunstwissenschaften“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett in der Münzstätte Stuttgart-Bad Cannstatt.

 

20-Euro-Sammlermünze „300. Geburtstag Johann Joachim Winckelmann“

Die Sammlermünze „300. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann“ würdigt Johann Joachim Winckelmann (1717-1768), den Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und Kunstgeschichte. Er erarbeitete die Prinzipien einer Chronologie der antiken Kunst. Seine Betrachtungen waren richtungsweisend für die Ausbildung der neueren Kunstgeschichte als wissenschaftliche Disziplin. Der Entwurf des Siegermotivs stammt vom Künstler Andre Wittig aus Berlin. Das Portrait zeigt Johann Joachim Winckelmann nach Vorbilder Münzen im Profil. Die Sammlermünze ist aus Sterlingsilber hergestellt. Die Münzen in Stempelglanzqualität werden in einer Auflage von vorläufig  800.00 Stück über die Deutsche Bundesbank zum Nennwert (20 Euro) in Umlauf gebracht. Die Ausgabe der Münzen in Spiegelglanz mit einer Auflage von 130.000 Stück  erfolgt durch die offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen (VfS; www.deutsche-sammlermuenzen.de) zum Verkaufspreis von 34,95 Euro. Die Ausgabe soll ab 12. Oktober 2017 beginnen.

An der Anprägung nahm der Präsident der Winckelmann-Gesellschaft, Prof. Dr. Max Kunze teil (s. Foto).