Winckelmann-Museum

Neueröffnung des Winckelmann-Museums am 7. und 8. Dezember 2018

Freitag, den 7. Dezember 2018, 18.00 Uhr, Aula des Winckelmann-Gymnasiums (Westwall 26)

Festsitzung zur Neueröffnung des Winckelmann-Museums
Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal Klaus Schmotz und den Präsidenten der Winckelmann-Gesellschaft Prof. Dr. Max Kunze
Grußworte der Landesregierung des Landes Sachsen-Anhalt
Staats- und Kulturminister Rainer Robra
Grußworte weiterer Persönlichkeiten
Resümee der Winckelmann-Jubiläen 2017/2018:
Aktivitäten des italienischen Winckelmann-Komitees (Prof. Dr. Fabrizio Cambi)
Winckelmann-Ausstellungen in Deutschland (Dr. Markus Käfer)
Winckelmann-Museum – sechs Dezennien nach der Gründung (Prof. Dr. Max Kunze)

Sonnabend, den 8. Dezember 2018, 10.00 Uhr, Winckelmann-Museum (Winckelmannstraße 36–38)

Eröffnung der Sonderausstellung Niemand kann den Mann höher schätzen als ich ... – Winckelmann & Lessing.  Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Lessing-Museum Kamenz (Dr. Sylke Kaufmann)

8000 Jahre Kunst für das Museum Eine neue Ausstellung von Stiftungen, Führungen und Gespräche mit Stiftern

Wir sind Winckelmann Eine Ausstellung des Winckelmann- Gymnasiums in den Galerieräumen Lesungen mit Schauspielern des Theaters der Altmark

Rathausfestsaal (Markt 1), 16.00 Uhr

Konzert
Franco Farina liest aus der Neufassung seines Dramas Endpunkt Triest – Leid und Tod von J.J. Winckelmann

Winckelmann-Denkmal
19.00 Uhr 301. Geburtstagsfeier am Winckelmann-Denkmal

 

Aus der Geschichte des Museums:

Das Winckelmann-Museum ist das einzige Museum, das dem Begründer der Klassischen Archäologie und neueren Kunstwissenschaft Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) gewidmet ist. Es wurde an der Stelle seines Geburtshauses am 31. Januar 1955 eröffnet.

Winckelmanns Eltern hatten das Haus 1738 verkauft. Danach wechselte es mehrfach den Besitzer, bis es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem Nachbarhaus unter einem Obergeschoß und Dach vereint wurde. Die zwei Eingangstüren blieben zunächst erhalten. Als 1835 die Häuser Stendals neu gezählt wurden, hatte das Haus nur noch eine Eingangstür. In der Folgezeit wurde es noch mehrfach umgebaut, so daß sich Reste des ehemals Winckelmannschen Hauses heute nicht mehr bestimmen lassen. Als 1955 das Museum in dem Haus Nr. 36 in der 1844 nach Winckelmann benannten Straße eingerichtet wurde, standen zunächst nur fünf Räume für die Winckelmann-Ausstellung zur Verfügung. 1971 kam die obere Etage für die Sonderausstellungen dazu. Bei der umfassenden Rekonstruktion in den Jahren 1979–1985 konnte der Ausstellungsbereich beträchtlich erweitert werden. 1986 wurde der Innenhof neu gestaltet. Seit 2003 steht in dem an den Museumshof anschließenden Garten das Trojanische Pferd, das auf Winckelmanns Vorliebe für den griechischen Dichter Homer anspielt.

In der ständigen Ausstellung wird die umfangreiche Winckelmann-Sammlung gezeigt, die die 1940 gegründete Winckelmann-Gesellschaft über Jahrzehnte zusammengetragen hat. Seit 2000 ist diese internationale wissenschaftliche Gesellschaft auch Träger des Museums.