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Fixstern Winckelmann: Kassel und die Antike im 18. Jahrhundert

Foto: Rom und Kassel – zweimal Winckelmann im Schloss Wilhelmshöhe

Vortrag von Prof. Dr. Rüdiger Splitter (Museumslandschaft Hessen Kassel) im Rahmen der Stendaler Hochschulvorträge. Achtung: die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Winckelmann-Museums statt.

 

Im Sommer 1761 korrespondierten Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel und Johann Joachim Winckelmann darüber, ob Winckelmann die Stelle als Aufseher über die Antikensammlung in Kassel übernehmen könne. Der Vertrag kam nicht zustande – Winckelmann blieb in Rom. Dort wurde er zum weltberühmten Gelehrten und bis heute verehrten „Vater“ der Klassischen Archäologie. 
Der Vortrag erläutert, unter welchen Umständen die Kasseler Antikensammlung im 18. Jahrhunderts entstand. Außerdem behandelt er das berühmte plastische Porträt Winckelmanns in Bronze, das Johann Friedrich Reiffenstein 1778 nach Kassel gestiftet hat. Während der letzten Jahre konnten – im Vorfeld der Winckelmann-Jubiläen – viele neue Erkenntnisse rund um dieses Porträt gewonnen werden. Seit dem Sommer 2018 steht es deshalb im Mittelpunkt der Kasseler Dauerausstellung „250 Jahre Antikensammlung“ im Museum Schloss Wilhelmshöhe.