Eröffnung der Sonderausstellung „Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden“

Am Sonntag, dem 1. Februar 2026 wurde um 16 Uhr die neue Sonderausstellung „Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden. Aus der Sammlung Werner Daum“ eröffnet. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Neujahrsempfangs der Winckelmann-Gesellschaft statt (siehe unter „Neuigkeiten Winckelmann-Gesellschaft“). Zu Gast war u.a. auch die jemenitische Botschaftsvertretung.

Nach einer Begrüßung von Prof. Dr. Max Kunze, Präsident der Winckelmann-Gesellschaft, und dem Grußwort von Axel Kleefeld, stellvertretender Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal, folgte eine Lesung von Hannes Liebmann, TdA, aus der Naturgeschichte des römischen Gelehrten Plinius d.Ä. mit dem Titel „Luxus der Römer: Kostbare Gemmen, reiche Sammlungen und Fälschungen„.

Anschließend gab Prof. Dr. Max Kunze eine Einführung zur Ausstellung und es folgten Rundgänge durch die Ausstellung mit Prof. Dr. Max Kunze und Dr. Stephanie-Gerrit Bruer.

Aus der uns gestifteten Sammlung von frühen Stempel- und Rollsiegeln, Skarabäen sowie Keilschrifttafeln aus Vorderasien und Ägypten zeigen wir in der Ausstellung zahlreiche kostbare Objekte. Daneben sind Gemmen aus der griechischen und römischen Zeit aus dem Mittelmeerraum sowie Kameen zu sehen. Bei Kameen handelt es sich um positiv ausgearbeitete wertvolle Steine und Elfenbein, die bis heute zu Schmuck verarbeitet werden, eine besondere Kunstform, die wir in vielen Objekten von der Antike über das Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert zeigen können. Diese Meisterwerke der Kleinkunst aus Edelstein, Halbedelstein oder Glaspaste werden nun erstmals der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert. Sie stammen aus der Sammlung Werner Daum als Stiftung an die Winckelmann-Gesellschaft.