Auszeichnungen und Preise

Die Winckelmann-Medaille der Stadt Stendal wird an Gelehrte vergeben, die sich um die Winckelmann-Forschung verdient gemacht haben. An junge Künstler vergibt die Winckelmann-Gesellschaft den Wilhelm-Höpfner-Preis.

WINCKELMANN-MEDAILLE

Die Winckelmann-Medaille wird auf Vorschlag des Kuratoriums der Winckelmann-Gesellschaft von der Stadt Stendal an Personen verliehen, die sich um die Winckelmann-Forschung und um die Pflege des Gedenkens an den Gelehrten verdient gemacht haben. Erstmals wurde sie 1960 an den Vorsitzenden der Winckelmann-Gesellschaft Dr. Arthur Schulz und an Prof. Dr. Walter Rehm vergeben. Gestaltet wurde die Medaille von Gerhard Richter, der das Winckelmann-Museum begründet und viele Jahre geleitet hat, in Anlehnung an eine 1939 von Richard Scheibe geschaffene Medaille.

WILHELM-HÖPFNER-PREIS

Seit 1984 vergibt die Winckelmann-Gesellschaft den Wilhelm-Höpfner-Preis. Mit ihm werden junge Künstler geehrt, die in ihren Werken Themen der klassischen Antike aufgreifen oder sich von antiken Kunstwerken inspirieren lassen. In der Nachfolge des Magdeburger Malers und Graphikers Wilhelm Höpfner (1899–1968), dessen Nachlass das Winckelmann-Museum verwaltet, wird der Preis ausschließlich für zeichnerische und druckgraphische Arbeiten vergeben. Der Preis wird derzeit alle drei Jahre verliehen. Die Ausschreibung richtete sich an professionell tätige Künstler, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben.
Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Winckelmann-Gesellschaft auf Vorschlag des Höpfner-Gremiums.
Der Höpfner-Preis anlässlich der Jahreshauptversammlung der Winckelmann-Gesellschaft durch den Präsidenten der Gesellschaft verliehen. Verbunden mit der Preisverleihung ist eine kleine, von der Winckelmann-Gesellschaft organisierte Werkschau im Kunstkabinett der Volksbank in Stendal, die einen Einblick in das Schaffen des Preisträgers vermitteln soll.

Zurzeit findet keine Ausschreibung des Preises statt.