Auszeichnungen und Preise

Die Winckelmann-Medaille der Stadt Stendal wird an Gelehrte vergeben, die sich um die Winckelmann-Forschung verdient gemacht haben.

An junge Künstler vergibt die Winckelmann-Gesellschaft den Wilhelm-Höpfner-Preis.

WINCKELMANN-MEDAILLE

Die Winckelmann-Medaille wird auf Vorschlag des Kuratoriums der Winckelmann-Gesellschaft von der Stadt Stendal an Personen verliehen, die sich um die Winckelmann-Forschung und um die Pflege des Gedenkens an den Gelehrten verdient gemacht haben. Erstmals wurde sie 1960 an den Vorsitzenden der Winckelmann-Gesellschaft Dr. Arthur Schulz und an Prof. Dr. Walter Rehm vergeben. Gestaltet wurde die Medaille von Gerhard Richter, der das Winckelmann-Museum begründet und viele Jahre geleitet hat, in Anlehnung an eine 1939 von Richard Scheibe geschaffene Medaille.

WILHELM-HÖPFNER-PREIS

Aktuelle Ausschreibung 2026

seit 1984 vergibt die Winckelmann-Gesellschaft den Wilhelm-Höpfner-Preis. Mit ihm werden vorrangig junge Künstlerinnen und Künstler geehrt, die in ihren Werken Themen der Antike oder der Archäologie aufgreifen oder sich von Werken des Altertums inspirieren lassen.

In der Nachfolge des Magdeburger Malers und Graphikers Wilhelm Höpfner (1899–1968), dessen Nachlass das Winckelmann-Museum in Stendal verwaltet, wird der Preis ausschließlich für druckgraphische, ggf. auch zeichnerische Arbeiten vergeben und richtet sich an professionell tätige Künstlerinnen und Künstler, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Das Preisgeld beträgt 2.000 Euro.

Der Wilhelm-Höpfner-Preis wird anlässlich der Jahreshauptversammlung der Winckelmann-Gesellschaft im Dezember 2024 durch den Präsidenten der Winckelmann-Gesellschaft verliehen. Verbunden mit der Preisverleihung ist eine kleine, von der Winckelmann-Gesellschaft organisierte Werkschau, die in der Galerie des Winckelmann-Museums präsentiert wird, sowie ein kleiner Begleitkatalog.

Einzureichen sind Bilddateien aussagekräftiger Werke per E-Mail bzw. Wetransfer, eine Liste mit den Werkangaben (Titel, Schaffensjahr, künstlerische Technik, Format) sowie ein curriculum vitae (bitte mit Angabe des Geburtsjahres).

Bitte schicken Sie uns keine Originale, da wir dafür keine Haftung übernehmen und diese von den Jurymitgliedern nicht berücksichtigt werden können.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Winckelmann-Gesellschaft auf Vorschlag des Wilhelm-Höpfner-Gremiums. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bewerbungen sind zu richten an Frau Dr. Schade:

schade@winckelmann-gesellschaft.com

Einsendeschluss ist der 10.05.2026