Friedrich B. Henkel und seine „metamorphe Sicht auf Landschaften“

Bildbetrachtungen in der Sonderausstellung, Dr. Kathrin Schade

Metamorphose bedeutet Verwandlung. Für einen Bildhauer ist eigentlich jedes Werk, das er meistert, so etwas wie eine Metamorphose. In der griechischen Mythologie erschafft der Bildhauer Pygmalion auf der Suche nach der perfekten Frau eine weibliche Statue aus Elfenbein, die dann sogar zum Leben erweckt wird. Friedrich B. Henkel widmet sich ganz anderen Themen. Seine Metamorphosen vollziehen sich zwischen Landschaft und Architektur, die er zu kubisch abstrakten Figurationen verdichtet: Felslandschaften mit Wohnhöhlen, antike Ruinen, karge ländliche Bauten in der Mittelmeerwelt. Die Grenzen zwischen mineralischer und organischer Textur verwischen in diesem metamorphen Prozess. Es ist das Wechselspiel von Naturgewachsenem und Gebautem, von Tektonik und Organik, das Friedrich B. Henkel zu seinen Skulpturen und Collagen inspiriert.

Anhand ausgewählter Exponate führt Kuratorin Dr. Kathrin Schade alle Interessierten durch die neue Sonderausstellung.

Eintritt: 4,50 €, ermäßigt: 3,00 €

Datum/Zeit
Datum - 22/03/2023
17:30 - 18:30