Ist das echt? Unschuldige Betrügereien im 18. Jahrhundert: Grafiken imitieren berühmte Handzeichnungen

Bildbetrachtung in der Kleinen Galerie, mit Dr. Kathrin Schade

Eine Handzeichnung ist unwiederholbar. Doch schon im 18. Jahrhunderts versuchte man mit viel Innovationsgeist, sie so exakt wie möglich zu imitieren. Zahlreiche druckgrafische Verfahren wurden hierfür entwickelt: Radierung, Punktiermanier, Crayonmanier, Aquatinta u.a. Die Zeichnungen großer Meister wie Raffael oder Michelangelo wirken in diesen Reproduktionsgrafiken auf faszinierende, augentäuschende Weise „wie echt“. Doch es ging nicht nur um Täuschung. Vielmehr sollte die große Kunst in den Repros für eine wachsende Zahl von Kunstliebhabern zugänglich gemacht werden. Die ausgestellten Werke sind Leihgaben der Graphischen Sammlung der Universität Trier.

 

Datum/Zeit
Datum - 01/11/2023
17:30 - 18:30