Vom Jemen zum Sudan. Kunst und ethnographische Objekte aus der Sammlung des Diplomaten Werner Daum

Eine Ausstellung in der Galerie des Winckelmann-Museums Stendal (12.07.2026 bis 13.09.2026)

Die aktuelle Ausstellung zeigt zum einen ethnographische Objekte aus Nordostafrika, insbesondere aus der Kultur der Dinka im Südsudan. Als traditionelle Rinderhirten leben sie vor allem von der Weidewirtschaft. Zu sehen sind in der Ausstellung traditionelle Waffen der Dinka, beeindruckende Musikinstrumente, zum Beispiel ein Holzstamm-Xylofon, kunstvolle afrikanische Kopfstützen oder Utensilien für eine Kaffeezeremonie aus Eritrea und Äthiopien. Das Thema Kaffee ist auch das verbindende Element mit dem zweiten Schwerpunkt der Ausstellung – dem Jemen – in der arabischen Welt. Neben alten Landkarten, Gemälden und Aquarellen mit orientalischem Lokalkolorit, faszinierenden Schmuck und Tierfiguren ist auch hier eine traditionelle Kaffeekanne ausgestellt – kein Wunder, befindet sich doch im Jemen die berühmte Hafenstadt Mokka. Als Namensgeberin für den „Mokka-Kaffee“ wurde jahrhundertelang von dort aus der Kaffee nach Europa und in die Welt verschifft. .

Die Objekte stammen aus dem Nachlass des Berliner Diplomaten, Juristen und ausgewiesenen Kunstkenners Werner Daum. Als Angehöriger des Auswärtigen Dienstes der Bundesrepublik Deutschland war er im Jemen tätig und von 1996 bis 2000 deutscher Botschafter im Sudan.

Datum/Zeit
Datum - 12/07/2026 - 13/09/2026
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