Vom Stendaler Schusterjungen zum Antiken-Präsident in Rom: Die erstaunliche Karriere des Johann Joachim Winckelmann

Vom Tellerwäscher zum Millionär – so steil war die Karriere von Johann Joachim Winckelmann zwar nicht, doch erstaunlich ist es schon, wie der Sohn eines Schusters aus dem preußischen Provinzstädtchen zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des europäischen Kulturlebens Mitte des 18. Jahrhunderts aufsteigen konnte. Selbst unter heutigen Verhältnissen ist dies (leider) keine Selbstverständlichkeit! Was waren die Voraussetzungen, die Winckelmann zum berühmtesten Sohn Stendals gemacht haben? Talent, Glück und eine gute Portion gesunder Ehrgeiz waren das eine; Winckelmann verstand sich perfekt im Netzwerkbilden und in geschickter Selbstvermarktung. Doch nicht minder bedeutend war sein Bildungsweg: die Lateinschule in Stendal, die Förderung durch den Rektor Tappert, die Gymnasien in Berlin und Salzwedel, schließlich ein Stipendium, das den Weg zur Universität Halle eröffnete.

Datum/Zeit
Datum - 30/06/2019
13:00