Winckelmann-Gesellschaft

Ziel der Winckelmann-Gesellschaft

Johann Joachim Winckelmann, der 1717 in Stendal geboren wurde und ab 1763 als Präsident aller Altertümer in und um Rom wirkte, hat nicht nur die archäologische Forschung als Wissenschaft grundlegend geprägt, sondern sein Antikebild hat darüber hinaus die Literatur der deutschen Klassik und die europäische Kunst nachhaltig beeinflußt.

In der Geburtsstadt des Gelehrten wurde am 8. Dezember 1940 die Winckelmann-Gesellschaft gegründet. Sie ist heute eine internationale Gesellschaft von über 600 Mitgliedern aus mehr als 20 Ländern. In ihrer Satzung hat sie sich zum Ziel gesetzt, „die internationalen Forschungen zum Leben, Werk und Wirken Johann Joachim Winckelmanns zu unterstützen“ und „die mit seinem Wirken zusammenhängenden Disziplinen der Klassischen Archäologie, der Kunstwissenschaft und der Germanistik zur Erschließung der Wissenschaftsgeschichte des 18. Jahrhunderts zusammenzuführen“. Seit Mai 2000 ist sie Träger des Winckelmann-Museums.

Veranstaltungen der Gesellschaft

Die Akropolis zu Athen in Gipsmodellen des 19. Jahrhunderts. Archäologische Lehrmittel als kulturgeschichtliche Zeugnisse

Vortrag von Dr. Stephan Faust (Leiter des Archäologischen Museums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) Im Zentrum des Vortrags steht ein in drei Abgüssen erhaltenes, einst weitverbreitetes Gipsmodell der Athener Akropolis, das der Bildhauer Eduard Schmidt von der Launitz im Jahre 1867 schuf. Als eine der ersten dreidimensionalen Darstellungen des Burgberges ist dieses Modell kultur- und wissenschaftsgeschichtlich von […]

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Neujahrsempfang der Winckelmann-Gesellschaft

Das Jahr 2026 möchten wir mit einem kleinen Neujahrsempfang begrüßen, zu dem wir die Mitglieder unserer Gesellschaft sowie alle Freunde des Musems mit einer kurzen Lesung herzlich einladen. „Luxus der Römer: Kostbare Gemmen, reiche Sammlungen und Fälschungen“, Lesung von Hannes Liebmann, TdA, aus der Naturgeschichte des römischen Gelehrten und Offiziers Plinius d.Ä. Davor eröffnen wir […]

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Sankt Petri Kopenhagen: 450 Jahre deutsch-dänische Geschichte

Vortrag von Dr. Kerstin Gräfin von Schwerin, Direktorin des Johann-Heinrich-Voß-Museums in Otterndorf Die Sankt Petri Kirche ist eines der bedeutendsten Bauwerke Kopenhagens. Einmalig im skandinavischen Raum sind die Grabkapellen aus dem 17. Jahrhundert, die Ruhestätte bedeutender dänischer und deutscher Persönlichkeiten. Jahrzehntelang war die deutsche Sankt Petri Gemeinde ein geistiges und kulturelles Zentrum in der dänischen […]

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