Max Kunze, Axel Rügler, Cornelia Weber-Lehmann u.a.: DIE ETRUSKER. Die Entdeckung ihrer Kunst seit Winckelmann.

18,00 36,00 

Hrsg. im Auftrag der Winckelmann-
Gesellschaft von Max Kunze Stendal,
Verlag Franz Philipp Rutzen
Ruhpolding und Mainz 2009
168 Seiten mit 217 Farb- und
Schwarzweißabbildungen.
ISBN 978-3-938646-47-2
36,00 Euro (Mitglieder 18,00 Euro)

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Beschreibung

Der Katalog geht der entscheidenden Etappe der Erforschung der Kunst und Kultur der Etrusker im 18. Jh. nach. In dieser Zeit wurden zunächst durch italienische Gelehrte etruskische Denkmäler bekannt gemacht (Th. Dempster und F. Gori). Durch französische Gelehrte wie Comte de Caylus und besonders durch J.J. Winckelmann hat sich die Diskussion um die Etrusker internationalisiert.
Winckelmann hatte eine erste kunstgeschichtliche Ordnung der etruskischen Denkmäler in drei unterschiedliche Stile unternommen und damit den Blick auf ihre Kunst gelenkt. Die Frage nach der Wertigkeit des Fundortes wurde diskutiert, gefragt wurde erstmals nach der Herkunft der in Etrurien, aber auch in Kampanien gefundenen griechischen Vasen, die bisher als etruskisch galten, ebenso wie die Frage nach den Unterschieden zwischen dem archaischen Stil der Griechen und Etrusker sowie der römischen Nachahmung, dem Archaismus. Die Ikonographie etruskischer Götter und der Mythen in ihrem Verhältnis zu den griechischen wurde untersucht. Diese im 18. Jh. diskutierten Fragen werden auch im Licht der heutigen Forschung beleuchtet und mit zahlreichen Denkmälern aus vielen
Sammlungen Deutschlands, Kopenhagens und Jerusalems dargestellt. Die Ausstellung nahm einen Gedanken auf, der 2003 mit der Ausstellung „Winckelmann und Ägypten. Die Wiederentdeckung ägyptischer Kunst im 18. Jh.“ mit Erfolg realisiert wurde, eine Ausstellung, die in weiteren Städten Deutschlands und Italiens zu sehen war.

Zusätzliche Informationen

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